Schoko Kokos Kuchen Rezept – saftig & super schokoladig

Schokoladenkuchen

Schokolade und Kokos gehören einfach zusammen, wie man es vom beliebten Kokos-Schoko-Riegel kennt. Dieser Schoko Kokos Kuchen bringt die Kombi als saftigen Rührkuchen auf den Tisch: dunkler Teig mit Kokosraspeln darin und obendrauf eine glänzende Glasur mit noch mehr Kokos. Gebacken wird in der Kastenform, ganz ohne Schnörkel. Ein Kuchen für alle, die es schokoladig und trotzdem unkompliziert mögen.


Schoko-Kokos-Kuchen mit Glasur

Manche Kuchen brauchen eine Füllung, eine Creme und drei Schichten, dieser hier nicht. Der Schoko Kokos Kuchen ist ein ehrlicher Rührkuchen, bei dem Kokosraspeln direkt in den Schokoteig kommen und bei jedem Bissen für das typische, leicht zähe Mundgefühl sorgen. Die Glasur aus Schokolade und Sahne bleibt weich und glänzend, statt hart zu brechen. Bestreut mit weiteren Kokosraspeln sieht der Kuchen aus wie frisch aus der Konditorei. Dabei steht er in gut einer Stunde fertig auf dem Gitter.

Wer Schokolade im Kuchen liebt, kennt das umgekehrte Prinzip von unserem Stracciatella Kuchen Rezept, bei dem dunkle Stückchen in hellem Teig schwimmen. Hier ist der Teig selbst tiefdunkel und die Kokosraspel übernimmt die Rolle des hellen Kontrasts. Geschmacklich erinnert das Ergebnis an den berühmten Kokosriegel, nur in groß und zum Teilen. Die Zubereitung bleibt dabei so einfach wie bei jedem Kastenkuchen. Genau diese Mischung aus Lieblingsgeschmack und wenig Arbeit macht ihn zum Dauerbrenner.

Damit der Kuchen saftig bleibt, zählt vor allem die Backzeit. Schokoteig mit Kakao trocknet schnell aus, wenn er zu lange im Ofen steht, und die Kokosraspeln ziehen zusätzlich Feuchtigkeit aus der Krume. Nimm den Kuchen deshalb lieber eine Minute zu früh als zu spät heraus: Bei der Stäbchenprobe dürfen noch ein paar feuchte Krümel haften. Nach dem Backen ruht er zehn Minuten in der Form und zieht auf dem Gitter nach. So bleibt er innen weich, ohne roh zu wirken.

Die Lieblingskombi als Kuchen

Kokos im ganzen Kuchen

Die Raspeln stecken nicht nur obendrauf, sondern im Teig selbst. So schmeckt wirklich jede Scheibe nach der vollen Schoko-Kokos-Kombi.

Glasur ohne Wasserbad

Heiße Sahne über gehackter Schokolade ergibt eine glänzende Ganache, die weich bleibt. Kein Anbrennen, kein Gerinnen, kein Thermometer nötig.

Bleibt tagelang saftig

Butter, Milch und die Kokosraspeln halten die Krume feucht. Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen oft sogar noch intensiver als frisch.

Ein Teig, eine Form

Alles wird in einer Schüssel gerührt und in der Kastenform gebacken. Danach brauchst du nur ein Messer für die Glasur und sonst nichts.

Für Riegel-Fans jeden Alters

Wer den Kokos-Schoko-Riegel liebt, wird diesen Kuchen sofort wiedererkennen. Er ist die erwachsene, ofenfrische Version des Klassikers aus der Kindheit.

Zutaten und wichtige Hinweise

Backkakao statt Trinkschokolade

Nur echter Backkakao macht den Teig tiefdunkel und intensiv schokoladig. Kakaopulver zum Trinken enthält Zucker und Milchpulver und verwässert den Geschmack. Siebe den Kakao mit dem Mehl, damit keine bitteren Klümpchen im Teig bleiben.

Kokosraspeln, fein oder grob

Feine Raspeln verteilen sich gleichmäßig und geben eine zarte Struktur. Grobe Raspeln sorgen für mehr Biss und sehen auf der Glasur dekorativer aus. Im Teig selbst machen ein paar Esslöffel zusätzlich nichts aus, der Kuchen verträgt Kokos großzügig.

Schokolade für die Glasur

Zartbitterschokolade mit etwa 60 Prozent Kakaoanteil harmoniert am besten mit der Süße des Teiges. Vollmilchschokolade geht auch, macht die Glasur aber deutlich süßer und weicher. Hacke die Schokolade fein, damit sie in der heißen Sahne vollständig schmilzt.

So gelingt Schoko Kokos Kuchen Rezept

1

Ofen und Kastenform vorbereiten

Heize den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Fette eine Kastenform von 30 Zentimetern Länge gut ein und lege sie mit einem Streifen Backpapier aus, damit sich der Kuchen später leicht heben lässt. Stelle Butter, Eier und Milch bereit, alles sollte Zimmertemperatur haben. Hacke schon jetzt die Schokolade für die Glasur fein.

2

Buttermasse aufschlagen

Schlage die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker etwa drei Minuten hell und cremig. Gib die Eier einzeln dazu und rühre jedes gut unter, bevor das nächste folgt. Die Masse darf ruhig glänzen und leicht an Volumen gewinnen. Das ist die Basis für eine lockere Krume.

3

Trockene Zutaten mit Kokos mischen

Vermische Mehl, Backkakao, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel gründlich. Rühre die Kokosraspeln direkt unter die Mehlmischung, so verteilen sie sich später gleichmäßig im Teig. Gib die Mischung abwechselnd mit der Milch in zwei bis drei Portionen zur Buttermasse. Rühre nur kurz, bis alles verbunden ist.

4

Backen mit Augenmaß

Fülle den Teig in die Form und streiche die Oberfläche glatt. Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 50 Minuten und mache ab Minute 45 die Stäbchenprobe. Ein paar feuchte Krümel am Holz sind perfekt, flüssiger Teig bedeutet weitere fünf Minuten. Lasse den Kuchen zehn Minuten in der Form ruhen und hebe ihn dann auf ein Gitter.

5

Glasur rühren und verteilen

Erhitze die Sahne in einem kleinen Topf, bis sie kurz vor dem Kochen ist, und gieße sie über die gehackte Schokolade. Lasse alles zwei Minuten stehen und rühre dann von der Mitte aus zu einer glänzenden Glasur. Verteile die Glasur auf dem vollständig ausgekühlten Kuchen und lasse sie an den Seiten leicht herunterlaufen. Bestreue den Kuchen sofort mit den restlichen Kokosraspeln und lasse die Glasur etwa 30 Minuten fest werden.

Küchentipp

Wenn der Kuchen im Ofen zu schnell dunkel wird, lege nach der Hälfte der Backzeit locker ein Stück Alufolie darüber. Die Oberfläche bleibt so weich und die Krume trocknet nicht aus. Gerade bei Schokoteig sieht man eine zu dunkle Kruste kaum, schmeckt sie aber deutlich. Dieser kleine Schutz macht den Unterschied zwischen gut und richtig saftig.

Häufige Fragen

Warum ist mein Kuchen trocken geworden?

Fast immer war er zu lange im Ofen, denn Kakao und Kokos verzeihen keine Extra-Minuten. Nimm ihn heraus, sobald bei der Stäbchenprobe nur noch feuchte Krümel haften. Auch ein vollständig ausgekühlter Kuchen gehört luftdicht verpackt, sonst trocknet er über Nacht aus.

Kann ich Kokosmilch statt Kuhmilch nehmen?

Ja, Kokosmilch aus der Dose verstärkt das Kokosaroma sogar noch und macht den Kuchen besonders saftig. Rühre die Dose vorher gut durch, damit sich Fett und Wasser verbinden. Die Menge bleibt exakt gleich, du musst nichts weiter anpassen.

Die Kokosraspeln sind alle nach unten gesunken, was tun?

Wende die Raspeln vor dem Unterheben in der Mehlmischung, genau wie im Rezept beschrieben. Sind sie nur in den flüssigen Teig gerührt, sinken sie eher ab. Auch ein zu dünner Teig durch zu viel Milch kann die Ursache sein.

Geht der Kuchen auch in einer Springform?

Ja, in einer Springform von 26 Zentimetern wird er flacher und ist nach etwa 40 Minuten fertig. Als runder Kuchen mit Glasur sieht er gleich nach Torte aus. Schneide ihn dann in zwölf Stücke wie eine Torte.

Wie lange bleibt der Kuchen saftig?

Luftdicht verpackt bleibt er bei Zimmertemperatur drei bis vier Tage saftig. Die Glasur schützt die Oberfläche zusätzlich vor dem Austrocknen. Einzelne Scheiben kannst du auch einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Aufbewahren und Aufwärmen

Im Kühlschrank

Der Kuchen braucht keinen Kühlschrank, eine Dose bei Zimmertemperatur ist ideal. Im Kühlschrank wird die Butter im Teig fest und die Krume wirkt trockener. Musst du ihn kühlen, nimm die Stücke eine halbe Stunde vorher heraus.

Einfrieren

Schneide den Kuchen in Scheiben und friere sie mit Backpapier dazwischen bis zu drei Monate ein. Die Glasur verträgt das Einfrieren problemlos. So hast du für spontanen Besuch immer ein Stück Lieblingskombi parat.

Aufwärmen

Eine Scheibe wird nach zehn bis fünfzehn Sekunden in der Mikrowelle wieder weich und die Glasur leicht glänzend. Auch das Auftauen gefrorener Stücke gelingt bei Zimmertemperatur in etwa einer Stunde. Warm schmeckt der Kuchen fast wie frisch aus dem Ofen.

Variationen

Mit Kokosfüllung wie der Riegel

Schneide den Kuchen waagerecht durch und bestreiche die untere Hälfte mit einer Creme aus Kokosraspeln, gesüßter Kondensmilch und etwas Sahne. Setze die obere Hälfte wieder auf und glasiere wie gewohnt. So kommt der Kuchen dem Vorbild noch näher.

Mit Schokostückchen extra

Hebe zusätzlich 80 Gramm gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig. Die Stückchen schmelzen nur teilweise und geben saftige Schokotaschen in der Krume. Für echte Schokofans ist das die beliebteste Steigerung.

Als Blechkuchen für viele Gäste

Verdopple alle Mengen und backe den Teig auf einem Blech etwa 30 Minuten. Die Glasur lässt sich auf der großen Fläche besonders gleichmäßig verteilen. In kleine Würfel geschnitten wird daraus ein süßer Snack für Buffets.

Was passt dazu?

Ein Stück Schoko Kokos Kuchen braucht nur einen Kaffee, einen Espresso oder ein Glas kalte Milch daneben. Wer es fruchtig mag, reicht eine Kugel Vanilleeis oder ein paar frische Himbeeren dazu, deren Säure die Süße schön ausgleicht. Für den nächsten Feiertag darf es dann wieder festlicher werden: Unser Bester Kuchen der Welt Rezept bringt mit Baiser und Vanillecreme den großen Auftritt. So decken ein einfacher Kastenkuchen und ein Festtagskuchen zusammen jeden Anlass ab. Vom Nachmittagskaffee bis zur großen Feier ist damit alles geregelt.

Schoko Kokos Kuchen Rezept

Saftiger Schoko-Rührkuchen mit Kokosraspeln im Teig und glänzender Kokos-Schoko-Glasur. Die Lieblingskombi als unkomplizierter Kastenkuchen.


Vorbereitung
20 Minuten
Garzeit
50 Minuten
Gesamtzeit
1 Stunde 10 Minuten
Portionen
12

Zutaten

Menge:


  • 200 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 40 g Backkakao
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Kokosraspeln (für den Teig)
  • 150 ml Milch
  • 150 g Zartbitterschokolade (für die Glasur)
  • 100 ml Schlagsahne (für die Glasur)
  • 30 g Kokosraspeln (zum Bestreuen)

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen, Kastenform (30 cm) fetten und mit Backpapier auslegen, Schokolade fein hacken.
  2. Butter, Zucker und Vanillezucker cremig schlagen, Eier einzeln unterrühren.
  3. Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mischen, Kokosraspeln unterrühren und alles abwechselnd mit der Milch kurz unter die Buttermasse rühren.
  4. Teig in die Form füllen, glatt streichen und etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe: feuchte Krümel sind okay).
  5. Kuchen 10 Minuten ruhen lassen, auf ein Gitter heben und vollständig auskühlen lassen.
  6. Sahne erhitzen, über die Schokolade gießen, zur glänzenden Glasur rühren und auf dem Kuchen verteilen.
  7. Mit Kokosraspeln bestreuen und die Glasur etwa 30 Minuten fest werden lassen.

Hinweise

Den Kuchen lieber eine Minute zu früh als zu spät aus dem Ofen nehmen, Schokoteig trocknet schnell aus. Die Glasur gelingt am besten, wenn die Sahne heiß, aber nicht kochend ist.

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Gut zu wissen

Die Kombination aus Schokolade und Kokos ist seit Jahrzehnten ein Klassiker in der Süßwarenwelt, vom Riegel bis zur Praline. Als Kuchen funktioniert sie besonders gut, weil die Kokosraspeln dem weichen Schokoteig Struktur geben. Wer Schokolade dagegen ganz pur und ohne Kokos mag, findet bei uns auch einen einfachen Schokokuchen für jeden Tag. Beide Rezepte teilen sich denselben unkomplizierten Rührteig-Ansatz.

Bleibt vom Kuchen etwas übrig, schmeckt er am nächsten Tag fast noch besser, weil Kakao und Kokos durchziehen. Schneide ihn erst kurz vor dem Servieren an, damit die Schnittflächen nicht austrocknen. Eine Scheibe davon zum Nachmittagskaffee macht auch einen ganz normalen Dienstag ein bisschen festlicher. Mehr braucht es manchmal wirklich nicht.

Hier findest du vertiefende Infos zum Nachlesen. Kuvertüre richtig temperieren ergänzt das Rezept um wertvolles Hintergrundwissen. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

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