Pastinakensuppe Rezept

Suppen

Dieses Pastinakensuppe Rezept ist cremig, mild und leicht süßlich. Kartoffel gibt Bindung. Ein kleiner Apfel bringt Frische und nimmt der Pastinake etwas Schwere. Muskat und Zitronensaft runden die Suppe ab.


Cremige Pastinakensuppe mit hellem Topping und frischen Kräutern

Pastinaken passen besonders gut in die kalte Jahreszeit. Ihr Geschmack ist würzig und leicht süß. Zusammen mit Kartoffeln entsteht ohne viel Aufwand eine samtige Suppe.

Der Apfel ist kein Dessert-Zusatz. Eine kleine säuerliche Sorte bringt nur etwas Frucht und Säure. So wirkt die Suppe ausgewogener und nicht zu süß.

Beim Pürieren sollte das Gemüse wirklich weich sein. Harte Stücke machen die Textur körnig. Deshalb werden Pastinaken und Kartoffeln in kleine, ähnlich große Würfel geschnitten. Die Suppe kann vegetarisch oder vegan zubereitet werden. Sie passt als einfache, schnelle und cremige Pastinakensuppe zu kalten Tagen, zum Winter, für Familie, Gäste und zum Vorbereiten.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Wärmend und mild

Pastinake und Kartoffel ergeben eine ruhige, cremige Wintersuppe.

Natürliche Bindung

Kartoffeln machen die Suppe dick genug. Mehl oder Stärke sind nicht nötig.

Feine Frische

Apfel und Zitronensaft setzen einen kleinen Kontrast zur erdigen Pastinake.

Gut vorzubereiten

Die Suppe kann am Vortag gekocht werden und lässt sich langsam wieder erhitzen.

Vegetarisch und leicht vegan

Mit Gemüsebrühe und Sahne ist sie vegetarisch. Hafercuisine macht sie ohne weitere Änderung vegan.

Zutaten und wichtige Hinweise

Pastinaken

Kleine, feste Pastinaken sind meist zarter. Das BZfE erklärt Einkauf, Lagerung und Zubereitung von Pastinaken.

Kartoffeln

Mehligkochende Kartoffeln verbessern die Bindung. Zu viel Kartoffel würde den Pastinakengeschmack verdecken, deshalb bleibt der Anteil kleiner.

Apfel

Ein säuerlicher Apfel wie Elstar oder Boskoop passt gut. Er wird mitgekocht und vollständig püriert.

Sahne

100 ml Sahne machen die Suppe runder. Für eine vegane Version funktioniert Hafercuisine in gleicher Menge.

So gelingt Cremige Pastinakensuppe mit Kartoffel, Apfel und Muskat

1

Gemüse schneiden

Pastinaken und Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Apfel entkernen und würfeln. Zwiebel fein schneiden.

2

Aromen anschwitzen

Butter oder Öl im Topf erhitzen. Zwiebel 3 Minuten glasig dünsten. Pastinaken zugeben und weitere 3 Minuten braten. Leichte Röstaromen sind gut, dunkle Stellen nicht.

3

Kartoffel und Apfel zugeben

Kartoffeln, Apfel und Muskat einrühren. Mit Gemüsebrühe auffüllen und einmal aufkochen.

4

Weich kochen

Hitze reduzieren und 18 bis 20 Minuten mit halb aufgelegtem Deckel köcheln lassen. Pastinaken und Kartoffeln müssen sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lassen.

5

Fein pürieren

Sahne zugeben und mit einem Stabmixer gründlich pürieren. Den Mixer leicht schräg halten, damit möglichst wenig Luft eingearbeitet wird.

6

Abschmecken

Zitronensaft einrühren. Mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf einer kleinen Prise Muskat abschmecken. Ist die Suppe zu dick, etwas heiße Brühe ergänzen.

Küchentipp

Die Pastinake wird schnell süßlich. Deshalb erst am Ende abschmecken und mit Zitronensaft ausgleichen. Mehr Salz allein macht die Suppe nicht frischer.

Häufige Fragen

Muss ich Pastinaken schälen?

Bei jungen, sehr glatten Pastinaken reicht gründliches Putzen oft aus. Für eine besonders feine helle Suppe ist Schälen jedoch praktisch.

Kann ich die Suppe ohne Apfel machen?

Ja. Dann 50 ml mehr Brühe verwenden und am Ende etwas mehr Zitronensaft zugeben.

Warum ist die Suppe faserig?

Große ältere Pastinaken können faseriger sein. Kleine Stücke weich kochen und sehr gründlich pürieren. Bei Bedarf durch ein feines Sieb streichen.

Kann ich Pastinakensuppe vegan kochen?

Ja. Butter durch Rapsöl und Sahne durch Hafercuisine ersetzen. Die restlichen Zutaten bleiben gleich.

Kann ich sie für Gäste vorbereiten?

Ja. Einen Tag vorher kochen, rasch abkühlen und kalt stellen. Topping erst beim Servieren zugeben.

Aufbewahren und Aufwärmen

Im Kühlschrank

Suppe vollständig abkühlen lassen, abgedeckt kalt stellen und innerhalb von 2 bis 3 Tagen verbrauchen.

Einfrieren

Pastinakensuppe lässt sich gut einfrieren. Sahne oder Hafercuisine kann nach dem Auftauen etwas trennen. Beim Erwärmen kurz pürieren.

Aufwärmen

Langsam im Topf erwärmen und regelmäßig rühren. Falls die Suppe dicker geworden ist, etwas Brühe oder Wasser ergänzen.

Variationen

Vegan

Butter durch Rapsöl und Sahne durch 100 ml Hafercuisine ersetzen. Geschmack und Grundtextur bleiben ähnlich.

Mit Curry

1 TL mildes Currypulver zusammen mit Pastinaken anschwitzen. Das gibt Wärme und eine goldene Farbe.

Mit Birne

Apfel durch eine kleine feste Birne ersetzen. Die Suppe wird etwas süßer und eignet sich gut als Vorspeise.

Mit Croûtons

2 Scheiben Brot würfeln und in 1 EL Öl goldbraun rösten. Erst direkt vor dem Servieren auf die Suppe geben.

Was passt dazu?

Bauernbrot oder geröstetes Baguette passt sehr gut. Als Vorspeise reichen kleinere Portionen mit Kräutern und wenigen Croûtons.

Für ein winterliches Abendessen kannst du danach einen einfachen Salat oder Ofengemüse servieren. Die Suppe selbst ist mild genug für die ganze Familie.

Pastinakensuppe Rezept

Cremige Pastinakensuppe mit Kartoffel, Apfel und Muskat. Einfach, mild und wärmend. Mit Tipps für glatte Textur und vegane Variante.


Vorbereitung
15 Min.
Garzeit
25 Min.
Gesamtzeit
40 Min.
Portionen
4

Zutaten

Menge:


  • 600 g Pastinaken
  • 250 g mehligkochende Kartoffeln
  • 1 kleiner säuerlicher Apfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter oder Rapsöl
  • 850 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • ¼ TL Muskat
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Pastinaken, Kartoffeln, Apfel und Zwiebel vorbereiten.
  2. Zwiebel und Pastinaken in Butter oder Öl anschwitzen.
  3. Kartoffeln, Apfel, Muskat und Brühe zugeben.
  4. 18 bis 20 Minuten weich kochen.
  5. Sahne zugeben und fein pürieren.
  6. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Hinweise

Pastinaken vollständig weich kochen, bevor püriert wird. Zitronensaft erst am Ende zugeben, damit die süßliche Wurzelgemüse-Note ausgewogen bleibt.

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