Kalorienarmer Joghurt-Zitronen-Kuchen

Leichte Kuchen

Dieser Kuchen ist leicht und trotzdem saftig. Joghurt ersetzt einen großen Teil der Butter, die man sonst in einem Rührkuchen findet. Dazu kommen Zitronenschale und Zitronensaft für ein frisches Aroma. Die Krume bleibt fein und feucht, die Kruste wird goldgelb. Ein unkomplizierter Kastenkuchen für jeden Tag, der auch am zweiten Tag noch gut schmeckt.


Kalorienarmer Joghurt-Zitronen-Kuchen mit Zitronenglasur

Die Textur dieses Kuchens kommt aus dem Joghurt. Er bringt Feuchtigkeit in den Teig, ohne dass viel Fett nötig ist. 250 g Naturjoghurt und nur 80 ml Öl ersetzen hier die sonst übliche große Buttermenge. Das Ergebnis ist eine feine, gleichmäßige Krume, die nicht trocken wird. Wer den Kuchen anschneidet, sieht sofort: Er ist dicht genug, um sauber zu schneiden, und locker genug, um weich zu schmecken.

Wichtig für diese Textur ist die Rührfolge. Eier und Zucker werden zuerst hell und schaumig geschlagen. Dann kommen Joghurt, Öl, Zitronenschale und ein Teil des Zitronensafts dazu. Erst ganz zum Schluss wird das Mehl kurz untergehoben. Langes Rühren nach dem Mehl würde die Krume zäh machen. Kurz und vorsichtig ist hier die richtige Technik.

Die Zitronenglasur ist bewusst dünn gehalten. Sie besteht nur aus Puderzucker und dem restlichen Zitronensaft und legt sich wie ein feiner Film über den Kuchen. Sie gibt Glanz und eine leichte Säure, ohne den Kuchen schwer zu machen. Wer es noch leichter mag, lässt die Glasur weg und bestäubt den Kuchen nur mit etwas Puderzucker. Ein Mandel-Zitronen-Kuchen für leichte Tage geht in eine ähnliche Richtung und nutzt Mandeln statt viel Mehl.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Leicht, aber saftig

Joghurt hält den Kuchen feucht, ohne viel Fett. Er trocknet auch am nächsten Tag nicht aus.

Weniger Zucker als klassisch

150 g Zucker im Teig reichen, weil Zitrone und Joghurt genug Geschmack geben. Die Glasur bleibt dünn.

Schnell zusammengerührt

Keine Trennung von Eiern, keine lange Ruhezeit. In 20 Minuten steht der Teig im Ofen.

Für jeden Tag

Der Kuchen passt zum Frühstück, zum Kaffee und als kleiner Nachtisch. Er ist unkompliziert und vielseitig.

Gute Resteverwertung

Ein offener Joghurtbecher und zwei Zitronen reichen schon. Das Rezept nutzt einfache Vorräte.

Zutaten und wichtige Hinweise

Naturjoghurt

Nimm Naturjoghurt mit 1,5 Prozent Fett. Er ist flüssiger als griechischer Joghurt und verteilt sich besser im Teig. Griechischer Joghurt geht auch, dann gib 2 Esslöffel Milch dazu, damit der Teig nicht zu fest wird.

Zitronen

Zwei Bio-Zitronen geben Schale und Saft. Wasche sie heiß ab und reibe nur die gelbe Schale ab, nicht die weiße Haut darunter. Die weiße Schicht schmeckt bitter. Aus zwei Zitronen bekommst du etwa 100 ml Saft: 60 ml für den Teig, 40 ml für die Glasur.

Pflanzenöl statt Butter

80 ml neutrales Pflanzenöl, zum Beispiel Sonnenblumenöl, halten den Kuchen saftig. Öl verteilt sich gleichmäßiger im Teig als kalte Butter. Der Kuchen bleibt dadurch auch nach dem Abkühlen weich.

Zucker und Glasur

150 g Zucker im Teig und 80 g Puderzucker in der Glasur sind bewusst knapp bemessen. Die Zitrone trägt den Geschmack. Wer es süßer mag, kann 50 g Zucker mehr nehmen, dann ist der Kuchen aber nicht mehr so leicht.

So gelingt Kalorienarmer Joghurt-Zitronen-Kuchen

1

Form vorbereiten und Ofen heizen

Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette eine Kastenform von 25 cm Länge ein und lege sie mit Backpapier aus. Das Papier soll an den langen Seiten etwas überstehen, damit du den Kuchen später leicht herausheben kannst.

2

Zitronen vorbereiten

Wasche die zwei Zitronen heiß ab und trockne sie. Reibe die Schale fein ab, nur den gelben Teil. Presse beide Zitronen aus und miss den Saft ab. Du brauchst 60 ml für den Teig und 40 ml für die Glasur.

3

Eier und Zucker aufschlagen

Schlage die Eier mit dem Zucker und dem Salz etwa drei Minuten hell und schaumig. Die Masse soll deutlich heller werden und an Volumen gewinnen. Das gibt dem Kuchen seine lockere Struktur.

4

Joghurt, Öl und Zitrone unterrühren

Rühre den Joghurt, das Öl, die Zitronenschale und 60 ml Zitronensaft unter die Eimasse. Rühre nur kurz, bis alles verbunden ist. Die Masse darf ruhig noch etwas flüssig wirken.

5

Mehl unterheben und backen

Siebe Mehl und Backpulver über die Masse und hebe sie mit einem Teigschaber vorsichtig unter. Fülle den Teig in die Form und streiche ihn glatt. Backe den Kuchen etwa 50 bis 55 Minuten auf der mittleren Schiene. Mache die Stäbchenprobe: Bleibt kein Teig am Stäbchen, ist er fertig.

6

Abkühlen lassen und glasieren

Lasse den Kuchen zehn Minuten in der Form abkühlen. Hebe ihn dann mit dem Backpapier heraus und lasse ihn auf einem Gitter vollständig auskühlen. Rühre den Puderzucker mit den restlichen 40 ml Zitronensaft zu einer dünnen Glasur und verteile sie mit einem Löffel über dem kalten Kuchen. Lasse die Glasur etwa 30 Minuten fest werden.

Küchentipp

Schneide den Kuchen erst an, wenn die Glasur fest ist. Sonst verschmiert sie auf den Schnittflächen. Ein Brotmesser mit feiner Zahnung schneidet sauberer durch die Kruste als ein glattes Messer.

Häufige Fragen

Warum ist mein Kuchen in der Mitte eingesunken?

Meist wurde er zu früh aus dem Ofen genommen oder die Tür wurde während des Backens geöffnet. Öffne den Ofen erst nach 40 Minuten. Mache die Stäbchenprobe in der Mitte des Kuchens, nicht am Rand.

Kann ich den Kuchen auch in einer runden Form backen?

Ja. Eine Springform von 24 cm passt gut. Die Backzeit verkürzt sich auf etwa 45 Minuten, weil der Teig flacher liegt. Mache auf jeden Fall die Stäbchenprobe.

Ist der Kuchen wirklich kalorienarm?

Er enthält deutlich weniger Fett und Zucker als ein klassischer Rührkuchen mit viel Butter und 250 g Zucker. Genaue Kalorienwerte hängen von den verwendeten Produkten ab. Wer es genau wissen will, rechnet die Zutaten mit einer Nährwert-App nach.

Kann ich den Joghurt durch Quark ersetzen?

Ja, nimm 250 g Magerquark und gib 3 Esslöffel Milch dazu, damit der Teig geschmeidig bleibt. Die Textur wird etwas dichter, der Kuchen bleibt aber saftig. Eine weitere Zitronen-Joghurt-Variante mit Siruptränke zeigt dieser Zitronen-Joghurt-Kuchen mit Sirup.

Wie lange bleibt der Kuchen saftig?

Abgedeckt bei Raumtemperatur drei bis vier Tage. Der Joghurt hält ihn länger feucht als ein reiner Butterkuchen. Im Kühlschrank wird er etwas fester, schmeckt aber nach 20 Minuten bei Raumtemperatur wieder weich.

Aufbewahren und Aufwärmen

Im Kühlschrank

In einer Dose oder unter einer Haube hält sich der Kuchen im Kühlschrank bis zu fünf Tage. Nimm ihn etwa 20 Minuten vor dem Servieren heraus, damit er nicht kalt und fest schmeckt.

Einfrieren

Der Kuchen lässt sich gut einfrieren, am besten ohne Glasur. Schneide ihn in Scheiben, packe sie einzeln ein und friere sie bis zu drei Monate ein. Taue die Scheiben bei Raumtemperatur auf und glasiere sie danach frisch, wenn du magst.

Aufwärmen

Einzelne Scheiben kannst du kurz im Ofen bei 150 °C etwa fünf Minuten aufwärmen. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken. In der Mikrowelle werden sie schnell gummiartig, deshalb ist der Ofen besser.

Variationen

Mit Mohn

Rühre 50 g gemahlenen Mohn unter den Teig. Der Kuchen bekommt eine dunkle Sprenkelung und ein nussiges Aroma. Die Backzeit bleibt gleich.

Mit Blaubeeren

Hebe 150 g frische Blaubeeren vorsichtig unter den fertigen Teig. Sie geben Farbe und Saftigkeit. Backe den Kuchen fünf Minuten länger und mache die Stäbchenprobe zwischen den Beeren.

Mit Orange statt Zitrone

Ersetze die Zitronen durch eine große Bio-Orange. Schale und Saft funktionieren genauso. Der Kuchen wird milder und etwas süßer.

Ohne Glasur, mit Puderzucker

Lasse die Glasur weg und bestäube den kalten Kuchen mit 1 Esslöffel Puderzucker. So sparst du noch etwas Zucker und der Kuchen bleibt noch leichter.

Was passt dazu?

Zum Kuchen passt ein einfacher Tee, ein Kaffee oder ein Glas kalte Milch. Frische Beeren dazu machen ihn zu einem kleinen Nachtisch. Eine Kugel Zitroneneis im Sommer ist ebenfalls eine schöne Ergänzung, ohne den leichten Charakter zu verlieren.

Wer nach einem leichten Kuchen noch eine zweite, ebenfalls bewusst leichte Variante sucht, findet sie in einem Apfel-Joghurt-Kuchen nach Weight Watchers. Dort geben Äpfel und Joghurt die Feuchtigkeit. Wer den Zitronengeschmack noch stärker mag, kann den warmen Kuchen zusätzlich mit etwas Zitronensaft beträufeln, bevor die Glasur darauf kommt.

Kalorienarmer Joghurt-Zitronen-Kuchen

Saftiger Kastenkuchen mit Joghurt, wenig Fett und frischer Zitrone. Leicht, schnell gerührt und lange frisch.


Vorbereitung
20 Minuten
Garzeit
55 Minuten
Gesamtzeit
1 Stunde 45 Minuten
Portionen
12

Zutaten

Menge:





  • 250

    g Mehl



  • 2

    TL Backpulver



  • 150

    g Zucker



  • 3

    Eier


  • 1 Prise Salz



  • 250

    g Naturjoghurt (1,5 % Fett)



  • 80

    ml Pflanzenöl



  • 2

    Bio-Zitronen (Schale und Saft, etwa 100 ml Saft)



  • 80

    g Puderzucker für die Glasur

Zubereitung

  1. Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform von 25 cm einfetten und mit Backpapier auslegen.
  2. Zitronen heiß abwaschen und trocknen. Schale fein abreiben, nur den gelben Teil. Zitronen auspressen: 60 ml Saft für den Teig, 40 ml für die Glasur abmessen.
  3. Eier mit Zucker und Salz etwa drei Minuten hell und schaumig schlagen.
  4. Joghurt, Öl, Zitronenschale und 60 ml Zitronensaft kurz unterrühren.
  5. Mehl und Backpulver darübersieben und mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Teig in die Form füllen und glatt streichen.
  6. Etwa 50 bis 55 Minuten backen. Stäbchenprobe in der Mitte machen. Zehn Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausheben und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
  7. Puderzucker mit 40 ml Zitronensaft zu einer dünnen Glasur rühren und über den kalten Kuchen verteilen. Etwa 30 Minuten fest werden lassen.

Hinweise

Mehl nur kurz unterheben, sonst wird die Krume zäh. Den Ofen erst nach 40 Minuten öffnen. Die Glasur erst auf den vollständig kalten Kuchen geben.


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