Dieses Blumenkohl-Curry Rezept verbindet gerösteten Blumenkohl mit einer cremigen Sauce aus Tomate und Kokosmilch. Kichererbsen machen das Curry sättigend, Spinat bringt Frische und Limette sorgt am Ende für klare Säure. Das Gericht ist vegetarisch, unkompliziert und eignet sich als warmes Abendessen oder Hauptgericht.

Der Blumenkohl wird nicht direkt in Flüssigkeit gekocht. Er bekommt zuerst in der Pfanne Farbe. So bleibt er fester und bringt leichte Röstaromen in die Sauce.
Ingwer, Knoblauch, Kreuzkümmel, Kurkuma und Garam Masala werden kurz im Öl erwärmt. Dieser Schritt löst Aromastoffe aus den Gewürzen und macht die Sauce deutlich kräftiger.
Kokosmilch rundet die Tomate ab. Kichererbsen kommen erst in der zweiten Hälfte der Garzeit dazu. Spinat und Limettensaft werden ganz am Ende untergehoben.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Kichererbsen liefern Biss und machen das Curry zu einer vollständigen Mahlzeit.
Kokosmilch verbindet die Gewürze mit Tomate und Blumenkohl.
Angebratener Blumenkohl bleibt stabiler als lange gekochte Röschen.
Das Curry schmeckt am nächsten Tag oft noch aromatischer.
Schärfe, Gemüse und Beilage lassen sich ohne Probleme verändern.
Zutaten und wichtige Hinweise
Blumenkohl
Röschen ähnlich groß schneiden, damit sie gleichzeitig gar werden. Sehr kleine Stücke können in der Sauce zerfallen.
Kokosmilch
Vollfette Kokosmilch gibt die cremigste Sauce. Light-Kokosmilch funktioniert, braucht aber etwas längere Reduktion.
Kichererbsen
Abgespülte Kichererbsen aus der Dose sparen Zeit. Sie sollten erst zugegeben werden, wenn die Sauce bereits Geschmack hat.
Gewürze
Kreuzkümmel, Kurkuma, Garam Masala und Koriander bilden die Basis. Cayenne oder Chili kannst du separat dosieren.
So gelingt das Rezept
Blumenkohl anrösten
Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Blumenkohl portionsweise 6 bis 8 Minuten braten, bis einzelne Stellen goldbraun sind.
Aromaten starten
Zwiebel in derselben Pfanne weich dünsten. Knoblauch und Ingwer zugeben und 30 Sekunden mitbraten.
Gewürze rösten
Kreuzkümmel, Kurkuma, Garam Masala und gemahlenen Koriander einrühren. Nur kurz erhitzen, damit nichts verbrennt.
Sauce kochen
Tomaten, Kokosmilch und 100 ml Wasser zugeben. Blumenkohl und Kichererbsen einlegen und 12 bis 15 Minuten sanft köcheln.
Frisch abschließen
Spinat unterheben, bis er zusammenfällt. Mit Limettensaft, Salz und wenig Chili abschmecken.
Gib Kokosmilch und Tomate erst nach dem kurzen Rösten der Gewürze dazu. Werden gemahlene Gewürze zu lange trocken erhitzt, schmecken sie schnell bitter.
Häufige Fragen
Muss der Blumenkohl vorgekocht werden?
Nein. Durch das Anbraten und anschließende Köcheln wird er gar, ohne unnötig weich zu werden.
Kann ich TK-Blumenkohl verwenden?
Ja, aber taue ihn möglichst auf und tupfe ihn trocken. Sonst brät er schlechter und verwässert die Sauce.
Wie mache ich das Curry milder?
Lass Chili weg und verwende nur 1 TL Garam Masala. Ein kleiner Löffel Joghurt beim Servieren mildert zusätzlich.
Welche Beilage passt?
Basmatireis, Naan, Fladenbrot oder ein Gurken-Joghurt-Salat passen sehr gut.
Kann ich das Curry vegan machen?
Das Grundrezept ist bereits vegan, solange du eine pflanzliche Beilage und keine Milchprodukte zum Servieren verwendest.
Aufbewahren und Aufwärmen
Im Kühlschrank
Bis zu 3 Tage im Kühlschrank lagern. Curry erst vollständig abkühlen lassen und dann abdecken.
Einfrieren
Ohne Reis lässt es sich bis zu 3 Monate einfrieren. Nach dem Auftauen kann der Blumenkohl etwas weicher sein.
Aufwärmen
In einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Falls die Sauce zu dick ist, 2 bis 4 EL Wasser oder Kokosmilch zugeben.
Variationen
Mit Kartoffeln
300 g kleine Kartoffelwürfel mit der Sauce 10 Minuten vorkochen und erst dann Blumenkohl und Kichererbsen ergänzen.
Mit Erdnuss
1 EL Erdnussmus in die Sauce rühren. Das macht sie nussiger und etwas dicker.
Mit Tofu
250 g festen Tofu würfeln, separat knusprig braten und erst beim Servieren auf das Curry geben.
Mit mehr Gemüse
1 rote Paprika in Streifen und 150 g Erbsen in den letzten 8 Minuten mitgaren.
Was passt dazu?
Serviere das Curry mit Basmatireis, Naan und Limettenspalten. Als weitere Rezeptidee passt das Blumenkohl-Kartoffel-Curry beim WDR gut zum Thema.
Blumenkohl-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch, Tomate und Spinat
Dieses Blumenkohl-Curry Rezept verbindet gerösteten Blumenkohl mit einer cremigen Sauce aus Tomate und Kokosmilch. Kichererbsen machen das Curry sättigend, Spinat bringt Frische und Limette sorgt am Ende für klare Säure. Das Gericht ist vegetarisch, unkompliziert und eignet sich als warmes Abendessen oder Hauptgericht.
Zutaten
- 700 g Blumenkohlröschen
- 3 EL Rapsöl
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 20 g frischer Ingwer
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Kurkuma
- 2 TL Garam Masala
- 1 TL gemahlener Koriander
- 400 g gehackte Tomaten
- 400 ml Kokosmilch
- 240 g Kichererbsen, abgetropft
- 100 g Babyspinat
- 1 Limette
- ¾ TL Salz
- Chili nach Geschmack
Zubereitung
- Blumenkohl in 2 EL Öl portionsweise goldbraun anbraten und herausnehmen.
- Restliches Öl erhitzen, Zwiebel weich dünsten, Knoblauch und Ingwer kurz mitbraten.
- Gewürze einrühren und etwa 20 Sekunden rösten.
- Tomaten, Kokosmilch und 100 ml Wasser zugeben. Blumenkohl und Kichererbsen 12 bis 15 Minuten köcheln.
- Spinat unterheben und mit Limettensaft, Salz und Chili abschmecken.
Hinweise
Blumenkohl nur so lange köcheln, bis er gar, aber noch formstabil ist.





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