Dieser Apfel-Zimt-Kuchen enthält kleine Apfelwürfel in fast jedem Stück. Zimt wird gleichmäßig im Mehl verteilt, während der Butterteig das Obst zusammenhält. Die Würfel sollten ähnlich groß sein und nur sanft untergehoben werden, damit sie nicht vollständig absinken.

Apfel-Zimt-Kuchen ist besonders angenehm, wenn man in jeder Scheibe kleine weiche Fruchtstücke findet. Die Äpfel werden gewürfelt und nicht nur dekorativ auf die Oberfläche gelegt.
Zimt soll den Apfelgeschmack begleiten. Zwei Teelöffel verteilen sich über den ganzen Kuchen; wer ein sehr mildes Aroma möchte, beginnt mit etwas weniger.
Die Apfelstücke bleiben im Teig erkennbar, wenn sie nicht zu groß und nicht tropfnass sind. Zu viele große Stücke können in der Mitte schwere, feuchte Bereiche bilden.
Was diesen Kuchen besonders macht
Das Gewürz legt sich um die Fruchtstücke und verteilt sich im Kuchen.
Apfelstücke geben während des Backens etwas Feuchtigkeit ab.
Der Teig wird vorbereitet, gefüllt und ohne komplizierte Schichten gebacken.
Warmer Zimt und Apfel machen den Kuchen besonders passend für den Herbst.
Apfelwürfel gleichmäßig im Teig verteilen
Würfle die Äpfel möglichst auf etwa gleiche Größe. Dünne Spalten verhalten sich anders als Würfel und können beim Anschnitt aus dem Kuchen fallen.
Eine kleine Menge Mehl, direkt von der Gesamtmenge abgenommen, kann die Oberfläche der Apfelstücke benetzen und dabei helfen, sie gleichmäßiger im Teig zu halten.
Der Zimt wird zuerst gründlich mit dem Mehl gemischt. Dadurch bleibt das Aroma nicht nur an der Oberfläche, sondern zieht durch jede Scheibe.
Apfelstücke statt Apfelmus
Die Stücke sollen beim Backen weich werden, aber im fertigen Kuchen noch erkennbar bleiben. Deshalb werden die Äpfel nicht zu fein gerieben oder vollständig püriert. Ein mittelgroßer Würfel lässt sich gleichmäßiger unterheben als große Spalten.
Falls die verwendeten Äpfel sehr viel Saft enthalten, kann ein zu hoher Obstanteil die Mitte lange feucht halten. Wiege die Früchte möglichst nach dem Entfernen des Kerngehäuses ab. So bleibt das Verhältnis zum Teig besser kontrollierbar.
Lass den Kuchen nach dem Backen vollständig auskühlen, bevor du ihn in eine Dose legst. Unter einem Deckel sammelt sich sonst Kondenswasser und weicht die Oberfläche auf. Für den besten Geschmack kann er bei Zimmertemperatur serviert werden, sobald er ausreichend gekühlt gelagert wurde.
Apfelstücke bringen mehr Struktur als eine glatte Fruchtmasse
Bei diesem Apfel-Zimt-Kuchen sollen einzelne Apfelstücke beim Anschneiden sichtbar bleiben. Das unterscheidet ihn von einem Kuchen mit Apfelmus, bei dem die Frucht eher die gesamte Krume beeinflusst. Wähle Früchte, die beim Schneiden nicht zerfallen, und schneide sie in ungefähr gleich große Würfel. Zu feine Stücke können fast verschwinden; sehr große Brocken verändern dagegen das Verhältnis zwischen Teig und Obst in jedem einzelnen Kuchenstück.
Zimt ist kräftig genug, um das Apfelaroma deutlich zu begleiten. Er sollte aber gleichmäßig mit den trockenen Zutaten vermischt werden, bevor der Teig fertig gerührt wird. Wird das Gewürz erst am Ende an einer Stelle hineingestreut, können dunkle, intensiv schmeckende Streifen entstehen. Manche Zimtsorten wirken deutlich stärker als andere. Beim ersten Versuch empfiehlt es sich, mit der vorgesehenen Menge zu beginnen und nicht nach Gefühl stark nachzuwürzen.
Die Apfelwürfel werden zum Schluss möglichst schonend untergehoben. Wenn sie stark zerdrückt werden, tritt zusätzlicher Saft aus und die Masse kann dünner werden. Sehr nasse Stücke lassen sich vor dem Mischen auf einem Küchenpapier kurz abtupfen. Eine kleine Menge zusätzlicher Frucht klingt verlockend, aber ein überfüllter Teig bäckt nicht unbedingt besser. Die Apfelmenge ist so gewählt, dass noch ausreichend Teig die Stücke verbinden und beim Backen stabilisieren kann.
Darauf kommt es beim Einkauf an
Äpfel
Drei mittelgroße, leicht säuerliche Äpfel sind für die Teigmenge geeignet. Kerngehäuse entfernen und die Würfel ähnlich groß schneiden.
Zimt
Feines Pulver gleichmäßig mit dem Mehl vermischen. Alte, wenig aromatische Ware kann schwach schmecken; nicht automatisch große Mengen nachgeben.
Butter
Weiche Butter sorgt zusammen mit den Eiern für eine luftige Grundmasse.
Milch
Sie lockert den Teig so weit, dass sich die Apfelwürfel gut unterheben lassen.
Schritt für Schritt: Apfel-Zimt-Kuchen mit saftigen Stücken
Form und Äpfel vorbereiten
Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 24-cm-Form auskleiden. Äpfel entkernen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
Teigbasis aufschlagen
Butter und Zucker einige Minuten cremig rühren. Eier einzeln einarbeiten, bis die Masse gleichmäßig aussieht.
Mehl und Zimt zufügen
Mehl mit Backpulver und Zimt mischen. Zusammen mit der Milch portionsweise unterrühren. Nur kurz vermengen.
Früchte unterheben
Apfelwürfel mit einem Löffel Mehl aus der Gesamtmenge bestäuben und dann mit einem Teigschaber behutsam unter den Teig heben.
Backen und prüfen
Teig in die Form füllen, glatt streichen und ungefähr 42 Minuten backen. Stäbchenprobe zwischen den Apfelwürfeln machen. Auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.
Apfelwürfel leicht bemehlen und locker unterheben, damit sie im Teig bleiben.
Bei Apfelkuchen sind die Apfelhälften sichtbar auf dem Teig statt als Würfel darin verteilt.
Wenn etwas anders gelingt als geplant
Äpfel sinken nach unten
Stücke waren zu groß oder der Teig zu dünn. Kleinere Würfel schneiden und nicht zusätzliche Milch einrühren.
Der Kuchen schmeckt zu zimtig
Zimtsorten sind unterschiedlich intensiv. Beim nächsten Mal die Menge reduzieren, statt mehr Zucker hinzuzufügen.
Die Mitte ist nass
Fruchtsaft ist normal, roher Teig nicht. Stäbchen in einem Bereich zwischen den Würfeln prüfen und gegebenenfalls weiterbacken.
Was sich beim Backen mit vielen Äpfeln am Teig verändert, lässt sich bei Wissenswertes zu viel Obst im Kuchenteig.
Fragen aus der Backküche
Soll ich die Äpfel schälen?
Bei sehr fester Schale ist Schälen angenehm; dünne Schale kann dranbleiben.
Kann ich Birnen statt Äpfeln nehmen?
Ja, aber feste Birnen bevorzugen, weil sehr reife Früchte mehr Saft abgeben.
Lässt sich die Zimtmenge verringern?
Selbstverständlich. Ein Teelöffel ergibt eine mildere Variante.
Kann ich den Kuchen im Voraus backen?
Ja. Einen Tag später sind die Aromen oft gut verteilt; kühl und abgedeckt lagern.
Warum sind manche Stellen dunkler?
Zimt und Apfelsaft färben einzelne Bereiche. Solange kein roher Teig vorhanden ist, ist das kein Fehler.
Apfel Schmand Kuchen zeigt, wie sich Äpfel mit einer cremigen Schmandfüllung kombinieren lassen.
Abwandlungen für einen anderen Geschmack
Mit Rosinen
40 g Rosinen in Wasser einweichen, abtropfen lassen und mit den Äpfeln unterheben.
Mit Walnüssen
50 g grob gehackte Walnüsse untermischen, sofern verträglich.
Mit Zitrone
Feine Schale einer halben Bio-Zitrone ergänzen, wenn du die Süße frischer ausgleichen möchtest.
Ein Herbstkuchen, der auch ohne Glasur vollständig wirkt
Der Duft von Zimt fällt oft schon auf, bevor der Kuchen auf dem Tisch steht. Gerade deshalb ist eine komplizierte Dekoration nicht nötig. Eine leichte Puderzuckerschicht kann die Oberfläche heller erscheinen lassen, bleibt aber optional. Für ein Familienessen ist es praktisch, den Kuchen einige Stunden vorher zu backen und vollständig auskühlen zu lassen. Dann lassen sich die Apfelstücke sauberer schneiden und der Teig haftet weniger am Messer.
Die Stücke können kalt serviert oder vorsichtig angewärmt werden. Zu einer warmen Portion passt ein kleiner Löffel Naturjoghurt oder etwas ungesüßte Sahne. Eine stark süße Sauce würde den Zimtgeschmack leicht überlagern. Wenn mehrere Kuchensorten auf dem Buffet stehen, schneide diese Variante in mittlere, eher schmale Stücke. Der Apfelanteil macht sie saftig, aber auch etwas schwerer als einen sehr lockeren Biskuit.
Bei der Lagerung kommt es darauf an, dass das Obst zusätzliche Feuchtigkeit mitbringt. Nach dem vollständigen Auskühlen sollte der Kuchen gut abgedeckt und je nach Umgebung kühl aufbewahrt werden. Ein luftdichter Behälter ist erst sinnvoll, wenn keine Wärme mehr entweicht. Kondenswasser kann die Oberfläche klebrig machen. Falls du einzelne Stücke einfrierst, verpacke sie getrennt. So bleiben Portionen erhalten, ohne dass ein ganzer Kuchen mehrfach aufgetaut werden muss.
Frisch halten und Reste verwenden
Lagern
Wegen der Apfelstücke abgedeckt im Kühlschrank ungefähr zwei bis drei Tage aufbewahren.
Einfrieren
Portioniert einfrieren; die Apfelwürfel werden nach dem Auftauen etwas weicher.
Erwärmen
Bei niedriger Ofentemperatur kurz temperieren oder kalt genießen.
So kommt der Kuchen auf den Tisch
Leicht warm schmeckt der Apfel-Zimt-Duft besonders intensiv. Vanillesoße kann separat gereicht werden, muss aber nicht sein.
Kalte Stücke lassen sich gut in Brotdosen mitnehmen. Vollständig auskühlen lassen, bevor du sie verpackst.
Apfel-Zimt-Kuchen mit saftigen Stücken
Dieser Apfel-Zimt-Kuchen enthält kleine Apfelwürfel in fast jedem Stück. Zimt wird gleichmäßig im Mehl verteilt, während der Butterteig das Obst zusammenhält. Die Würfel sollten ähnlich groß sein und nur sanft untergehoben werden, damit…
Zutaten
- 260 g Mehl
- 130 g Zucker
- 150 g Butter
- 3 Stück Eier
- 2 TL Backpulver
- 3 Stück Äpfel
- 2 TL Zimt
- 80 ml Milch
Zubereitung
- Form und Äpfel vorbereiten: Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 24-cm-Form auskleiden. Äpfel entkernen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
- Teigbasis aufschlagen: Butter und Zucker einige Minuten cremig rühren. Eier einzeln einarbeiten, bis die Masse gleichmäßig aussieht.
- Mehl und Zimt zufügen: Mehl mit Backpulver und Zimt mischen. Zusammen mit der Milch portionsweise unterrühren. Nur kurz vermengen.
- Früchte unterheben: Apfelwürfel mit einem Löffel Mehl aus der Gesamtmenge bestäuben und dann mit einem Teigschaber behutsam unter den Teig heben.
- Backen und prüfen: Teig in die Form füllen, glatt streichen und ungefähr 42 Minuten backen. Stäbchenprobe zwischen den Apfelwürfeln machen. Auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.
Hinweise
Apfelwürfel leicht bemehlen und locker unterheben, damit sie im Teig bleiben.





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