Dieses Gazpacho-Suppe Rezept ist frisch, tomatig und angenehm cremig, obwohl nichts gekocht wird. Reife Tomaten, rote Paprika und Gurke werden mit etwas Brot, Olivenöl und Sherryessig fein püriert. Danach braucht die Suppe Zeit im Kühlschrank. Genau diese Ruhephase macht den Geschmack runder und die Konsistenz deutlich angenehmer.

Gazpacho stammt aus Andalusien und wird kalt serviert. Diese einfache Gazpacho-Suppe setzt auf reife Tomaten, Paprika und Gurke. Etwas eingeweichtes Weißbrot bindet die Flüssigkeit. Dadurch wird die Suppe cremig, ohne Sahne oder Milchprodukte zu brauchen.
Das Rezept ist vegetarisch, vegan und ohne Fleisch. Es eignet sich besonders gut für Gäste und zum Vorbereiten. Im Sommer schmeckt Gazpacho direkt aus dem Kühlschrank am besten. Auch im Winter kann sie funktionieren, wenn wirklich aromatische Tomaten verfügbar sind. Passierte Tomaten ersetzen frische Tomaten hier aber nicht vollständig.
Der wichtigste Schritt kommt nach dem Mixen. Die Suppe sollte mindestens eine Stunde kalt stehen. So verbinden sich Tomate, Paprika, Essig und Knoblauch besser. Vor dem Servieren wird die Konsistenz mit kaltem Wasser eingestellt und erst dann endgültig abgeschmeckt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Das Gemüse wird roh verarbeitet. Nur optionale Brotwürfel werden kurz geröstet.
Tomate, Gurke und Paprika geben viel Frische. Olivenöl sorgt für eine runde Textur.
Die Grundversion braucht keine Milchprodukte, Eier oder Fleisch.
Gazpacho gewinnt durch Kühlzeit. Für Gäste ist das besonders praktisch.
Ein wenig Brot und gutes Mixen emulgieren mit dem Olivenöl und machen die Suppe sämig.
Zutaten und wichtige Hinweise
Tomaten
Nutze sehr reife, aromatische Tomaten. Das BZfE erklärt Auswahl und Zubereitung von Tomaten. Harte, wässrige Wintertomaten ergeben weniger Geschmack.
Rote Paprika
Rote Paprika bringt Süße und Farbe. Entferne Kerne und weiße Innenhäute, damit die Suppe feiner wird.
Gurke
Eine halbe große Salatgurke reicht. Bei sehr dicker Schale kann sie teilweise geschält werden.
Weißbrot
Altes Weißbrot bindet Wasser und macht die Gazpacho cremiger. Für eine glutenfreie Variante kann es weggelassen werden; dann weniger Wasser verwenden.
Sherryessig
Sherryessig ist klassisch und mild. Weißweinessig ist ein brauchbarer Ersatz, sollte aber zunächst etwas sparsamer dosiert werden.
So gelingt Klassische Gazpacho mit Tomate, Paprika und Gurke
Gemüse vorbereiten
Tomaten waschen und Stielansätze entfernen. Paprika entkernen. Gurke grob schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen. Brot in Stücke zupfen.
Brot einweichen
Brot mit 50 ml kaltem Wasser 5 Minuten einweichen. Es soll weich werden, aber nicht in Wasser schwimmen.
Alles pürieren
Tomaten, Paprika, Gurke, Zwiebel, Knoblauch, eingeweichtes Brot, Essig und Salz in einen starken Mixer geben. 1 bis 2 Minuten sehr fein pürieren.
Olivenöl einarbeiten
Mixer auf niedriger Stufe laufen lassen und Olivenöl langsam einlaufen lassen. Die Suppe wird dadurch glatter und leicht cremig. Bei Bedarf 50 ml kaltes Wasser ergänzen.
Kühlen
Gazpacho in einen geschlossenen Behälter geben und mindestens 60 Minuten kalt stellen. Für intensiveren Geschmack kann sie 4 bis 8 Stunden ziehen.
Abschmecken und servieren
Vor dem Servieren umrühren. Mit Pfeffer, etwas Essig und Salz abschmecken. Ist die Suppe zu dick, wenig kaltes Wasser einrühren. Optional mit gerösteten Brotwürfeln und Kräutern servieren.
Knoblauch wirkt roh sehr stark. Für vier Portionen reicht meist eine kleine Zehe. Nach der Kühlzeit wird der Geschmack noch deutlicher, daher lieber vorsichtig beginnen.
Häufige Fragen
Ist das ein Gazpacho Suppe Original Rezept?
Die Zutaten orientieren sich an einer klassischen andalusischen Gazpacho: Tomate, Paprika, Gurke, Brot, Olivenöl, Essig, Knoblauch und Salz. Familienrezepte unterscheiden sich bei Mengen und einzelnen Zutaten.
Kann ich eine schnelle Gazpacho-Suppe ohne Kühlzeit servieren?
Technisch ja, geschmacklich ist mindestens eine Stunde Kühlzeit besser. Sehr kaltes Gemüse kann die Wartezeit etwas verkürzen.
Wie wird Gazpacho besonders cremig?
Brot kurz einweichen, sehr fein pürieren und das Olivenöl langsam einarbeiten. So entsteht eine glatte Emulsion ohne Sahne.
Kann ich Gazpacho am Vortag vorbereiten?
Ja. Sie eignet sich sehr gut zum Vorbereiten. Abgedeckt kalt stellen und vor dem Servieren erneut abschmecken.
Kann ich Gazpacho einfrieren?
Das ist möglich, aber Gurke und Emulsion können nach dem Auftauen etwas an Textur verlieren. Frisch oder gekühlt schmeckt sie meist besser.
Aufbewahren und Aufwärmen
Im Kühlschrank
Gazpacho sofort nach dem Mixen kalt stellen und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen. In einem gut geschlossenen Behälter nimmt sie keine Kühlschrankgerüche an.
Einfrieren
Portionsweise bis etwa 2 Monate einfrieren. Langsam im Kühlschrank auftauen und danach kräftig durchrühren oder kurz neu mixen.
Aufwärmen
Gazpacho wird traditionell kalt gegessen. Wenn du eine warme Tomatensuppe möchtest, ist ein eigenes warmes Rezept besser, weil Gurke und rohe Aromen beim Erhitzen deutlich anders schmecken.
Variationen
Ohne Brot
Brot weglassen und zunächst kein zusätzliches Wasser verwenden. Die Suppe wird leichter und etwas dünner.
Mit Chili
½ kleine rote Chili mitmixen. So entsteht eine klare, aber kontrollierbare Schärfe.
Mit gerösteter Paprika
Eine rohe Paprika durch 150 g abgetropfte geröstete Paprika ersetzen. Der Geschmack wird süßer und rauchiger.
Sehr mild
Knoblauch halbieren und Zwiebel 10 Minuten in kaltem Wasser ziehen lassen. Danach abtropfen und mitmixen.
Was passt dazu?
Kleine Gläser eignen sich gut als Vorspeise für Gäste. Dazu passen Brot, Oliven oder ein leichter Sommersalat. Als warme Suppenalternative findest du auf der Seite auch das Pastinakensuppe Rezept.
Für ein Buffet die Gazpacho in einer gekühlten Kanne bereitstellen und Toppings separat anbieten. Brotwürfel erst direkt vor dem Essen hinzufügen, damit sie knusprig bleiben.
Klassische Gazpacho mit Tomate, Paprika und Gurke
Klassische kalte Gazpacho mit reifen Tomaten, Paprika, Gurke, Brot und Olivenöl.
Zutaten
-
900
g reife Tomaten
-
1
rote Paprika
-
300
g Salatgurke
-
1
kleine rote Zwiebel
-
1
kleine Knoblauchzehe
-
70
g altbackenes Weißbrot
-
3
EL Olivenöl
-
2
EL Sherryessig
-
100
ml kaltes Wasser, nach Bedarf
-
1
TL Salz
-
schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Tomaten, Paprika, Gurke, Zwiebel und Knoblauch grob vorbereiten.
- Brot mit 50 ml Wasser 5 Minuten einweichen.
- Gemüse, Brot, Essig und Salz 1 bis 2 Minuten sehr fein pürieren.
- Olivenöl langsam einmixen. Konsistenz mit kaltem Wasser einstellen.
- Mindestens 60 Minuten kühlen, danach mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.
Hinweise
Reife Tomaten sind entscheidend. Knoblauch sparsam dosieren, da sein Geschmack während der Kühlzeit stärker wahrgenommen wird.
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