Dieser Kaffeekuchen schmeckt tatsächlich nach Kaffee. Kalter starker Kaffee gehört in den Teig und ein zweiter, kleiner Anteil in den Guss. Dadurch ist das Aroma nicht nur an der Oberfläche zu finden. Kaffee wird in diesem Rezept als Zutat verwendet, nicht als Getränk neben dem Kuchen.

Kaffee wird in diesem Rezept als Zutat verwendet, nicht als Getränk neben dem Kuchen. Er bringt Röstaromen mit und bildet einen Gegenpol zur süßen Schokolade. Ein zu dünn aufgebrühter Kaffee schmeckt nach dem Backen weniger deutlich.
Verwende den Kaffee kalt. Zu heiße Flüssigkeit würde die cremig geschlagene Buttermasse verändern und kann den Teig ungleichmäßig machen. Bereite den Kaffee daher zuerst zu und lass ihn auskühlen.
Die Glasur aus Schokolade, Puderzucker und Kaffee braucht etwas Gefühl. Gib den Kaffee nicht auf einmal dazu. Eine streichfähige Masse soll die Oberseite bedecken und nicht in langen Bahnen vom Rand laufen.
Ein kräftiger Kaffeegeschmack in zwei Schichten
Warum Kaffee in zwei Schritten?
Ein großer Anteil im Teig sorgt für eine durchgehende Kaffeenote. Der kleine Anteil im Guss liefert den frischeren Duft direkt beim Anschneiden. Beide erfüllen also unterschiedliche Aufgaben.
Schaumiger Rührteig
Butter und Zucker zuerst luftig schlagen und Eier nacheinander einarbeiten. Kaffee, Milch und Mehlmischung abwechselnd zugeben. So verteilt sich die Flüssigkeit gleichmäßiger, ohne lange auf hoher Stufe zu rühren.
Kaffeeguss in der richtigen Dicke
Schmelze die Schokolade langsam und gib zunächst nur einen Teil des zweiten Kaffeeanteils dazu. Rühre Puderzucker ein und prüfe, ob sich die Mischung mit einem Löffel glatt verteilen lässt.
Kaffeestärke bewusst auswählen
Für den Teig sind neunzig Milliliter kalter starker Kaffee vorgesehen, für den Guss ein weiterer kleiner Anteil. Wenn der Kaffee sehr schwach gebrüht ist, verschwindet das Aroma neben Zucker und Schokolade. Ein kräftiger Filterkaffee oder entsprechend verdünnter Espresso eignet sich besser. Wichtig ist die richtige Flüssigkeitsmenge. Ein kleiner Espresso allein ersetzt die angegebene Menge im Teig nicht, weil dann insgesamt Flüssigkeit fehlt. Bereite die beiden Kaffeemengen getrennt vor und lass sie auskühlen. So vertauschst du nicht versehentlich die Portionen. Geschmacklich entsteht ein Röstaroma, das mit der Zartbitterschokolade harmoniert, ohne dass der Kuchen ausschließlich bitter wird.
Neben dieser Variante hat Haselnuss Kuchen Rezept einen eigenen Platz auf der Kaffeetafel. Die Technik „Schaumiger Rührteig“ steht bei unserem Kuchen dagegen im Mittelpunkt.
Zeitbedarf: Kaffeekuchen mit Espresso-Schokoguss
Im Mittelpunkt der Vorbereitung steht „Warum Kaffee in zwei Schritten?“. Dafür sind 25 Minuten Arbeitszeit und etwa 45 Minuten Back- oder Garzeit vorgesehen. Insgesamt rechnet die Rezeptkarte mit 125 Minuten; die Differenz von 55 Minuten entfällt auf Abkühlen, Ruhe, Verzieren oder Anrichten. Die Schokolade sanft schmelzen und den Kaffee für den Guss nur nach und nach einarbeiten.
Auf einen Blick: Warum Kaffee in zwei Schritten?
Dieser Kaffeekuchen schmeckt tatsächlich nach Kaffee.
Warum Kaffee in zwei Schritten?: Die Stärke des aufgebrühten Kaffees prüfen. Ein sehr milder Aufguss verliert im Teig deutlich an Wirkung.
Schaumiger Rührteig: Kaffee und Milch abwechselnd mit den trockenen Zutaten einarbeiten, ohne zu lange zu rühren.
Schneide den Kaffeekuchen in eher schlanke Stücke.
So kommt Kaffee in Teig und Guss
Vorbereiten und abwiegen
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform (26 cm) vorbereiten und den Boden mit Backpapier auslegen. Alle Zutaten rechtzeitig abwiegen. Zuerst starken Kaffee brühen und vollständig abkühlen lassen.
Die richtige Konsistenz erreichen
Butter und Zucker cremig rühren und Eier einzeln zufügen. Mehl und Backpulver mischen. Den kalten Kaffee und die Milch abwechselnd mit der Mehlmischung einarbeiten. Kaffee und Milch abwechselnd mit den trockenen Zutaten einarbeiten, ohne zu lange zu rühren.
Sorgfältig weiterarbeiten
Den kalten Kaffee abwechselnd mit der Mehlmischung einarbeiten. Den Teig sofort in die Springform streichen.
Backzeit und Garzustand prüfen
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Etwa 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis ein Holzstäbchen ohne flüssigen Teig herauskommt. Danach vollständig auskühlen lassen. Vor dem Glasieren muss der Kuchen in der Mitte vollständig ausgekühlt sein.
Fertigstellen und servieren
Schokolade schmelzen, mit Puderzucker und dem zweiten Kaffeeanteil zu einer streichfähigen Glasur mischen und auf dem kalten Kuchen verteilen. Die Schokolade sanft schmelzen und den Kaffee für den Guss nur nach und nach einarbeiten.
Warum die Reihenfolge beim Rührteig zählt
Butter und Zucker werden cremig aufgeschlagen, bevor Eier und Flüssigkeit dazukommen. Der Kaffee sollte kalt sein, damit die Butter nicht schmilzt und die Masse ihre Struktur behält. Mehl und Backpulver mischt du vorher trocken. Danach wird nur noch so viel gerührt, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Zu langes Bearbeiten nach dem Mehl kann den Kuchen fester machen. Die Springform bringt eine breite Kuchenfläche hervor, auf der sich der Kaffeeguss gut verteilen lässt. Prüfe den Boden nach etwa fünfundvierzig Minuten an einer Stelle nahe der Mitte. Ist noch flüssiger Teig am Stäbchen, braucht er etwas länger; ist die Oberfläche bereits dunkel, sollte die Hitze kontrolliert werden.
Für Gäste, die eine andere Richtung bevorzugen, kommt außerdem Toffifee Kuchen Rezept infrage. Hier bleibt „Dünnere Glasur“ nur eine mögliche Abwandlung.
Varianten: Kaffeekuchen mit Espresso-Schokoguss
Kräftiger Kaffeeton
Für dieselbe Flüssigkeitsmenge einen stärker aufgebrühten Kaffee wählen.
Milder Schokoguss
Den Kaffeeanteil im Guss etwas verringern und die Konsistenz vorsichtig mit wenig Milch ausgleichen.
Dünnere Glasur
Den Guss nur in schmalen Linien auftragen, damit die goldbraune Kuchenoberfläche sichtbar bleibt.
Bei Guss und Aroma genau hinsehen
Kaffee schmeckt schwach
Die Stärke des aufgebrühten Kaffees prüfen. Ein sehr milder Aufguss verliert im Teig deutlich an Wirkung.
Glasur wird körnig
Schokolade nicht überhitzen und zusätzliche Flüssigkeit portionsweise einarbeiten.
Kaffee ist hier wirklich eine Backzutat
Kaffeekuchen wird in Deutschland manchmal auch für einen Kuchen verwendet, den man zum Kaffee isst. Diese Version ist anders: Der Kaffee befindet sich tatsächlich im Teig und im Schokoguss. Daher solltest du die Kaffeestärke bewusst wählen. Ein zu dünner Aufguss geht geschmacklich neben Butter, Zucker und Schokolade unter. Die Flüssigkeitsmenge muss trotzdem stimmen. Ein kleiner kräftiger Espresso kann durch Wasser auf die erforderliche Menge gebracht werden. Wichtig ist, dass der Kaffee vor der Zugabe zur Buttermasse abgekühlt ist. Für Kinder oder empfindliche Gäste kannst du dieselbe Zubereitung mit entkoffeiniertem Kaffee machen. Beim Servieren lohnt ein Hinweis auf den Kaffeegehalt, besonders wenn Kinder zwischen mehreren Kuchen wählen. Die Schokoladenglasur rundet den Geschmack ab und sollte den Boden nicht vollständig durchfeuchten.
Häufige Fragen: Kaffeekuchen mit Espresso-Schokoguss
Geht auch entkoffeinierter Kaffee?
Ja. Für den Geschmack ist ein kräftiger Aufguss wichtiger als das Koffein.
Muss Kaffee wirklich kalt sein?
Ja, insbesondere für den Teig. Heißer Kaffee kann die Buttermasse schmelzen und ihre Konsistenz verändern.
Kann ich Espresso nehmen?
Möglich, aber er ist konzentrierter. Passe die Gesamtflüssigkeit der angegebenen Menge an.
Wie bewahre ich den Guss auf?
Lass ihn auf dem Kuchen fest werden und verpacke danach alles luftdicht. Feuchte Abdeckung direkt auf der Glasur vermeiden.
Eine Glasur ohne Schokoklumpen
Zartbitterschokolade sollte nicht direkt in einem heißen Topf liegen. Ein warmes Wasserbad ist leichter zu kontrollieren. Gib die kalte Kaffeemenge für den Guss in kleinen Portionen hinzu und arbeite den Puderzucker ein. Je nach Temperatur kann die Masse zunächst dicker werden; ruhiges Rühren ist besser als hektisches Erhitzen. Ist der Guss streichfähig, kommt er auf den vollständig abgekühlten Kuchen. Lass ihn vor dem Schneiden fest werden. Wer den Kaffeegeschmack betonen möchte, serviert kleine Stücke zu einem eher milden Getränk. Bei koffeinempfindlichen Gästen ist entkoffeinierter Kaffee eine sinnvolle gleichartige Zutat.
Aufbewahrung und Resteverwertung: Kaffeekuchen mit Espresso-Schokoguss
Gut verpacken
Den abgekühlten Kaffeekuchen mit Espresso-Schokoguss luftdicht lagern, damit die Schnittflächen nicht austrocknen. Bei warmem Wetter ist ein kühler Platz sinnvoll; nach wenigen Tagen verbrauchen.
Portionsweise einfrieren
Den Kaffeekuchen mit Espresso-Schokoguss ohne empfindliche Glasur in Scheiben schneiden, einzeln verpacken und einfrieren. Langsam in der geschlossenen Verpackung auftauen lassen.
Richtig servieren
Für Kaffeekuchen mit Espresso-Schokoguss ist Aufwärmen nicht erforderlich. Eine kurze Zeit bei Raumtemperatur macht gekühlte Stücke meist aromatischer; Glasur vorher fest werden lassen.
Welche Getränke zum Kaffeekuchen passen
Schneide den Kaffeekuchen in eher schlanke Stücke. Schwarzer Kaffee verstärkt die Röstaromen; ein Glas kalte Milch setzt dagegen einen weichen Kontrast. Kinder oder koffeinempfindliche Menschen sollten wissen, dass Kaffee im Gebäck verarbeitet ist.
Bei der Planung rund um „Warum Kaffee in zwei Schritten?“ kann auch Saftiger Kuchen Rezept interessant sein. Besonders wenn dich „Kräftiger Kaffeeton“ anspricht, lohnt es sich, die dortige Zubereitung gegenüberzustellen.
Ein zusätzlicher Lesetipp im Umfeld von „Schaumiger Rührteig“ ist Ideen für Kuchen mit Kaffeearoma. Entscheidend für dieses Rezept sind die konkreten Schritte und Mengen auf dieser Seite.
Kaffeekuchen Rezept
Dieser Kaffeekuchen schmeckt tatsächlich nach Kaffee. Kalter starker Kaffee gehört in den Teig und ein zweiter, kleiner Anteil in den Guss. Dadurch ist das Aroma nicht nur an der Oberfläche zu finden.
Zutaten
- 235 g Weizenmehl
- 140 g Zucker
- 140 g weiche Butter
- 3 Eier (Größe M)
- 90 ml kalter starker Kaffee
- 40 ml Milch
- 2 TL Backpulver
- 90 g Zartbitterschokolade
- 70 g Puderzucker
- 20 ml kalter starker Kaffee für den Guss
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform (26 cm) vorbereiten und den Boden mit Backpapier auslegen. Alle Zutaten rechtzeitig abwiegen.
- Butter und Zucker cremig rühren und Eier einzeln zufügen. Mehl und Backpulver mischen. Den kalten Kaffee und die Milch abwechselnd mit der Mehlmischung einarbeiten.
- Den kalten Kaffee abwechselnd mit der Mehlmischung einarbeiten.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Etwa 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis ein Holzstäbchen ohne flüssigen Teig herauskommt. Danach vollständig auskühlen lassen.
- Schokolade schmelzen, mit Puderzucker und dem zweiten Kaffeeanteil zu einer streichfähigen Glasur mischen und auf dem kalten Kuchen verteilen.
Hinweise
Die Schokolade sanft schmelzen und den Kaffee für den Guss nur nach und nach einarbeiten.




