Dieses Sonntagsessen mit Fleisch Rezept wird als klassischer Rinderbraten mit Kartoffeln, Möhren und kräftiger Sauce zubereitet. Das Fleisch wird zuerst angebraten und dann langsam im Ofen geschmort. So entsteht eine aromatische Sauce, während der Braten Zeit bekommt, weich zu werden. Für ein entspanntes Essen lässt sich vieles schon vorher vorbereiten.

Ein Schmorbraten eignet sich gut für den Sonntag, weil die aktive Arbeit überschaubar ist. Nach dem Anbraten übernimmt der Ofen. Wurzelgemüse und Tomatenmark geben der Sauce Tiefe.
Das Fleisch wird nicht ständig gewendet. Es gart zugedeckt in Flüssigkeit bei moderater Temperatur. Entscheidend ist, dass im Topf genug Flüssigkeit vorhanden ist, ohne den Braten vollständig zu bedecken.
Nach dem Garen braucht das Fleisch eine kurze Ruhezeit. In dieser Zeit wird die Sauce abgeschmeckt und bei Bedarf etwas eingekocht. Danach lässt sich der Braten sauber quer zur Faser schneiden.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Der Ablauf passt gut zu einem ruhigen Familienessen.
Röstgemüse, Tomatenmark und Brühe bilden eine natürliche Bratensauce.
Während der Braten im Ofen ist, bleibt Zeit für Beilagen und Tischvorbereitung.
Moderate Hitze und ausreichend Zeit machen geeignetes Schmorfleisch weich.
Der Braten lässt sich gut portionieren und die Sauce kann kurz vor dem Servieren fertiggestellt werden.
Zutaten und wichtige Hinweise
Rinderschmorbraten
Geeignet sind Stücke aus Schulter oder Keule, die für längeres Schmoren verkauft werden. Beim Metzger ausdrücklich nach Schmorfleisch fragen.
Röstgemüse
Möhre, Sellerie und Zwiebel werden deutlich angebraten. Diese Röstaromen bilden die Basis der Sauce.
Vorbereiten und Aufbewahren
Du kannst Teile des Sonntagsessens vorbereiten. Gekochte Speisen danach zügig abkühlen und kalt stellen. Das BfR erklärt sicheres Vorkochen und Aufbewahren.
Ruhezeit
Nach dem Schmoren 10 bis 15 Minuten ruhen lassen. So lässt sich der Braten leichter schneiden.
So gelingt Klassischer Rinderbraten mit Kartoffeln, Möhren und kräftiger Sauce
Vorbereiten
Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Fleisch trocken tupfen und salzen. Zwiebeln, Möhren und Sellerie grob würfeln.
Fleisch anbraten
Öl in einem schweren Bräter stark erhitzen. Fleisch rundum 8 bis 10 Minuten anbraten, bis eine dunkelbraune Kruste entsteht. Herausnehmen.
Gemüse rösten
Gemüse im gleichen Bräter 6 bis 8 Minuten kräftig anrösten. Tomatenmark zugeben und 1 Minute mitrösten.
Schmoren
Mit Brühe ablöschen. Fleisch zurücklegen, Lorbeer und Thymian zugeben. Flüssigkeit soll ungefähr bis zur Hälfte des Fleisches reichen. Zugedeckt 2 bis 2,5 Stunden im Ofen schmoren.
Kartoffeln garen
Kartoffeln separat in Salzwasser garen oder in den letzten 45 Minuten als größere Stücke zum Braten geben, wenn im Bräter genug Platz ist.
Sauce fertigstellen
Fleisch herausnehmen und 10 bis 15 Minuten ruhen lassen. Sauce durch ein Sieb geben oder Gemüse teilweise pürieren. Bei Bedarf 5 bis 10 Minuten einkochen. Braten quer zur Faser schneiden.
Beim Schmoren nicht ständig den Deckel öffnen. Jedes Öffnen lässt Hitze und Dampf entweichen. Kontrolliere nur gelegentlich, ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist.
Häufige Fragen
Welches Fleisch eignet sich für Rinderbraten?
Für langes Schmoren sind Schulter, Bug oder andere als Schmorbraten ausgewiesene Stücke geeignet.
Kann ich den Braten am Vortag kochen?
Ja. Schmorgerichte lassen sich gut vorbereiten. Braten und Sauce getrennt oder gemeinsam schnell abkühlen, kalt lagern und am nächsten Tag schonend erhitzen.
Warum ist mein Braten noch zäh?
Schmorfleisch braucht Zeit. Wenn es nach der geplanten Zeit noch fest ist, weitere 20 bis 30 Minuten schmoren und erneut prüfen.
Muss Wein in die Sauce?
Nein. Eine kräftige Brühe, Tomatenmark und Röstgemüse reichen für eine gute alkoholfreie Sauce.
Wie schneide ich den Braten?
Nach der Ruhezeit quer zur sichtbaren Fleischfaser in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Aufbewahren und Aufwärmen
Im Kühlschrank
Braten und Sauce zügig abkühlen lassen, abdecken und 2 bis 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Einfrieren
In Scheiben mit etwas Sauce portionsweise einfrieren. So trocknet das Fleisch beim späteren Erwärmen weniger aus.
Aufwärmen
Fleischscheiben langsam in heißer Sauce erwärmen. Starkes Kochen vermeiden, damit die Scheiben nicht trocken werden.
Variationen
Mit Pilzen
250 g braune Champignons anbraten und in den letzten 30 Minuten zum Braten geben.
Mit Wurzelgemüse
Zusätzlich 200 g Pastinake oder Petersilienwurzel mit dem Röstgemüse verwenden.
Würziger
1 TL Senf und 1 TL Paprikapulver in die fertige Sauce einrühren.
Mit Rotkohl
Den Braten klassisch mit Rotkohl statt Möhrenbeilage servieren. Die Sauce bleibt unverändert.
Was passt dazu?
Kartoffeln und Möhren sind bereits im Rezept vorgesehen. Dazu passt Rotkohl oder ein schlichter grüner Salat.
Wer mehr Sauce möchte, kann etwas zusätzliche Brühe einplanen und sie am Ende stärker reduzieren.
Klassischer Rinderbraten mit Kartoffeln, Möhren und kräftiger Sauce
Klassisches Sonntagsessen mit Fleisch: zarter Rinderbraten mit Kartoffeln, Möhren und kräftiger Sauce. Ruhig gegart und gut vorzubereiten.
Zutaten
-
1500 g Rinderschmorbraten -
2 EL neutrales Öl -
2 Zwiebeln -
3 Möhren -
150 g Knollensellerie -
2 EL Tomatenmark -
800 ml Rinderbrühe -
2 Lorbeerblätter -
3 Thymianzweige -
1000 g Kartoffeln -
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Backofen auf 160 °C vorheizen. Fleisch trocken tupfen, salzen und Gemüse grob würfeln.
- Fleisch im Bräter rundum 8 bis 10 Minuten kräftig anbraten und herausnehmen.
- Gemüse rösten, Tomatenmark kurz mitrösten und mit Brühe ablöschen.
- Fleisch, Lorbeer und Thymian einlegen. Zugedeckt 2 bis 2,5 Stunden schmoren.
- Kartoffeln garen. Fleisch ruhen lassen, Sauce fertigstellen und Braten quer zur Faser schneiden.
Hinweise
Schmorfleisch wird durch Zeit zart. Wenn es noch fest ist, nicht sofort aufgeben, sondern weiter schmoren.





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